Twitter:
Wie ich es nutze

Philip Hetjens, 4. August 2009 17:55 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

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Meine Twitterbenutzerung hat sich vor allem in den letzten Wochen stark gewandelt. Bis jetzt habe ich es mehr als Spielzeug gesehen, aber so langsam ziehe ich Nutzen aus Twitter. Ich habe auch meine Followerbase (also den Leuten, denen ich followe) stark verändert. Ich versuche die Nummer bei ca. 100 zu lassen und Leute, die mich nicht mehr zu interessieren rauszuschmeißen, wenn ich neuen followe.

Ok, wem followe ich als Gruppen sortiert nach Bedeutung für mich (absteigend):

  1. Freunden und Arbeitskollegen
    Es sind nicht viele meiner Freunde, aber quasi alle meine Arbeitskollegen auf Twitter. Wenn meine zwei Freunde, die auf Twitter sind, etwas schreiben ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich es lese sehr, sehr groß. Es interessiert mich wirklich was sie machen. Einer war z.B. gerade auf Wacken, und hat ein paar Twitpics geschossen. Ich würde nie dahin gehen, aber das war trotzdem interessant.
    Diese Tweets lese ich, weil mich deren Leben interessiert.
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  2. Linkgebern, als Leute, die viele Links posten
    Es gibt ein paar Leute, das sind wirkliche “Linkschleudern”. Früher hieß sowas vielleicht Spam, aber ich finde es super interessant. Twitter hat irgendwie sowas unverbindliches, im Gegensatz zu E-Mail. Auch wenn ich mir vielleicht nur jeden 5. oder 10. Link angucken, bin ich froh, dass ich diesen Leuten followe. Sie haben immer wieder interessante Links, die mich weiter bringen oder auf neue Internetseiten stoßen lassen.
    Diesen Accounts followe ich wegen den Informationen.
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  3. Accounts von Firmen
    Einige Firmen (wenige) haben es wirklich raus interessante Accounts zu haben. Klar, die Accounts werden wahrscheinlich nicht von ihnen selbst geschrieben, aber das ist mir egal.
    Ich followe diesen Unternehmen, weil mich der Brand interessiert (Aber noch mal: Das ist bei den wenigsten der Fall, und ich followe fast keinen Start-Ups).
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  4. Automatische Feeds zu interessanten Themen
    Hier fangen die nicht so bedeutenden Accounts für mich an. Ich followe (aus Prinzip) den Blogwerk-Themenblogs und einigen anderen Blogs. Bei Blogwerk haben wir uns vor fast einem Jahr überlegt, wir trennen die Auto-Feed- von den persönlich geflegten Blogs-Accounts. Inzwischen bin ich mir (persönlich) aber nicht mehr so sicher, ob das eine gute Idee war. Nur Feed-Twitter-Accounts sind nur mäßig interessant, weil sie einen immer nur zu eigenen Angebot hinleiten. Und irgendwie fängt da für mich der Spam an. Es müssen schon wirklich gute Blogs sein, damit ich einem Auto-Feed-Account followe.
    Ich followe diesen Accounts aus zwei Gründen: 1. weil ich sie noch nicht entfollowt habe (nicht bezogen auf Blogwerk-Blogs ;-) ) und 2. weil manchmal doch etwas interessantes darüber kommt, aber eigentlich followe ich Blogs lieber in meinem RSS-Reader.
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  5. Leute, die ich persönlich kennengelernt habe, und irgendwie auf dem Laufenden bleiben möchte
    Ich habe so ein paar Leute schon mal persönlich getroffen. Ich würde sie nicht als Freund bezeichnen, aber kann schon interessant sein zu sehen, was sie machen.
    Ich followe diesen Leuten, damit ich so ein bisschen auf dem Laufendem bin, falls ich sie mal wiedertreffe.
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  6. Leute, die ich als interessant empfinde
    Ja, ja, die gibt’s auch noch. Es werden aber immer weniger in meiner Liste. So interessant sind die meisten dann doch nicht. Ich followe denen zu Beginn, weil ich irgendwie denke, wenn ich diesem interessanten Typen folge, dann macht das auch mich interessant. Totaler Bullshit. Sie followen deswegen ja auch noch lange nicht zurück.
    Also, ich followe diesen Leuten auch wieder aus zwei Gründen: 1. weil ich sie noch nicht wieder entfollowt habe und 2. weil ich mir selbst interessant vorkomme, wenn ich interessanten Leute followe.
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  7. und abschließend, Leuten die nur in der Liste sind, weil ich sie früher hinzugefügt habe
    Diesen Leute followe ich, weil ich sie noch nicht entfollowt habe. Basta. So einfach.
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Jetzt haben wir diese lange Aufstellung von Leuten, Unternehmen und Accounts denen ich followe. Was sagt uns (oder mir) das? Ich followe den meisten Leuten und Unternehmen, weil ich mich für sie oder ihre Themen interessiere und weil ich sie noch nicht entfollowt habe (sollte ich dann wohl mal dringend tun).

Ich followe ziemlich schnell neuen Leuten und Auto-Feed-Accounts von Blogs, aber nicht so schnell Unternehmensaccounts. Das liegt daran, dass ich Menschen schneller vertraue als Unternehmen. Und zumindest im Moment habe ich keine Idee, wie man das aus Unternehmenssicht ändern kann.

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