wpSEO:
Benutzen wir bei
Blogwerk schon sehr lange
Das WordPress-Plugin wpSEO benutzen wir bei Blogwerk schon sehr lange. Vor ziemlich genau einen Jahr haben wir auf die kostenpflichtige Version gewechselt (am Anfang gab es noch eine kostenlose Version). Und wir haben es bis heute nicht bereut. Von den Funktionen her bietet WPSEO alles, was man sich wünschen kann (abgesehen vielleicht von einer automatischen Erstellung einer XML-Sitemap). Die Funktionsliste läst sich überall im Internet lesen, darauf möchte ich gar nicht eingehen.
Ich schreibe hier, weil ich mit der Unterstützung von Sergej, dem Entwickler, super zufrieden bin. Er ist (fast) immer erreichbar, nett und hilfreich. Neue Funktionswunsch? Kein Problem! Gibt’s meistens mit dem nächsten Update. Das ist genau der Vorteil von kostenpflichtiger Software im Vergleich zur open source Software. Man bekommt guten Support. Bei Open Source Software kann es passieren, dass der Entwickler keine Lust mehr hat, und das Produkt einfach von heute auf morgen einstellt. Bei bezahlter Software passiert das nicht so einfach.
WPSEO gibt es auf www.wpseo.de (Affiliate-Link). Sergej hat auch noch ein paar andere Plugins geschrieben, u.a. die AntispamBee. Und sein Twitter-Stream ist auch interessant.














Und wieder eine Review mehr die sagt dass man mit WPSEO keine Probleme hat. Hat man aber ohne WPSEO auch. Mich würde wundernehmen ob ihr bei Blogwerk durch WPSEO eine Verbesserung in den Suchmaschinenergebnissen oder Positionierungen bemerkt habt.
Da muss ich jetzt (leider) sagen, nein. bzw. ist es uns nicht aufgefallen. Unsere Blogs sind glücklicherweise schon lange sehr hoch gelistet.
Naja, aber selbst, wenn es dabei wirklich nicht helfen sollte, nimmt es sehr, sehr viel Arbeit ab. Seiten-Titel lassen sich sehr leicht einstellen, Meta-Tags, Setzt die Tags zum vermeiden von Duplicate-Content.
Klar, kann man das alles per Hand machen, bzw. es gibt wahrscheinlich unzählige Plugins, die das auch können und kostenlos sind, aber da ist wieder die Frage, wie lange es sie gibt, funktionieren sie gut, welches nehme ich (muss ich erst evaluieren) usw.
Und ein Plugin (wie wir das gerade mit dem Feedburnerplugin gemacht haben), ist schon ziemlich aufwendig.
Bei Sergej kann ich mich drauf verlassen, und für einmalig 20€ ist das schon ok (bzw. wir haben die Premiumvariante).
Philip, ich danke dir für deine Empfehlung. Weiß ich zu schätzen.
@Christian Leu
Ich glaube, die Empfehlung kommt nicht weil Philip die Oberfläche des Plugins schmuck findet, sondern wohl eher aus dem Grund der Überzeugung, aus Erfahrung. Du bevorzugst All-in-One-SEO und glaubst an die Wirksamkeit der Lösung. Andere schwören auf das professionelle wpSEO.
OT:
Unsinn, auch bei bezahlter Software hat man keine Garantie für Kontinuität … ebenso gibt es bei vielen FOSS-Anwendungen hervorragenden Support, häufig übrigens genauso gegen Bezahlung.
@mds
Das stimmt, auch bei Bezahlprodukten erwirbt man durch dem Kauf keine Garantie für Weiterentwicklungen. Dennoch, wenn die Software oder der Support kostenpflichtig sind, steckt meistens mehr Professionalität dahinter, es wird mit langfristigen Zielen gearbeitet. Und genau diese Professionalität wird von vielen verlangt, ganz gleich in welcher Form sie sich widerspiegelt – ob Weiterentwicklungen, zeitnahe Code-Anpassungen, kompetenter Support oder einfach das Engagement in der Szene.
Natürlich mag ich Open Source Software (z.B. WordPress, Linux, PHP, Lighttpd, usw. alles was wir bei Blogwerk täglich benutzen). Meine zwei, drei Plugins (kommen noch mehr) hier sind auch Open Source, und das werden sie auch bleiben, aber es ist ganz einfach so, Open Source is without Warranty. Das kann gut sein, das kann schlecht sein.
Wir benutzen x Plugins bei WordPress, und abgesehen von wpSEO sind alle Open-Source oder von uns selbst. Und es sind schon ein paar Verbesserungen bzw. Bugfixes von Blogwerk zu Open Source Pluginentwickler geflossen, aber bei den meisten musste ich erst den Bug erklären, und dann verteidigen, dass es Bug ist usw. Und von anderen bekommt man nur schwer Kontaktadressen (alles schon erlebt).
Und da ist wpSEO bzw. Sergej einfach einfach anders. Natürlich gibt es solche Leute auch unter den Open Source Entwicklern, möchte ich gar nicht abstreiten, aber ich denk bei bezahlter Software trifft man das öfter an.
Also kurz um: Ich mag Open Source, Open Source ist wichtig, aber ich kann Entwickler verstehen, die Software verkaufen. Und wenn ich diese Software als gut ansehe, dann zahle ich (Übrigens auch auf meinem PC benutze Software, um Gerüchte vorweg zu nehmen :-) ).
Software kommt eigentlich immer ohne Garantie und Gewährleistung daher, unabhängig von der Lizenz – ebenfalls kein Argument pro oder contra FOSS.
Ich bin ja einer der ersten der für gute Software auch gerne was zahlt. Hier im Falle von WPSEO ist mir einfach nicht klar gewesen welche Vorteile es mir bietet gegenüber den integrierten SEO Funktionen vom ebenfalls kostenpflichtigen Thesis Theme. Dort kann ich die meisten Dinge nämlich auch einstellen so wie ich es will. Ich bin ja gespannt ob ich die Lizenz vom Gestalter gewinnen werde und werde mich dann gerne vertieft in die Materie einlesen.
Übrigens ist die Pflege eines Plugins wirklich extrem zeitaufwändig. Mit ein Grund, warum ich heute Ideen für WordPress Plugins als Codebeispiele in meinem Blog veröffentliche. Wer Lust hat daraus was zu bauen soll nur machen oder sich den Code kopieren.
Christian, ich will dich nicht überzeugen oder so – dir sind die Vorteile nicht klar? Es sind bestimmt die gleichen Vorteile und Pluspunkte gegenüber Thesis, weswegen du auch das All-in-One-SEO installiert hattest. wpSEO ist kein Wundermittel, es kann nur mehr: unter der Haube, mit mir als Person.
Probier das Plugin einfach aus, bei Fragen stehe ich dir beratend gerne zur Seite. Ein Theme ist und bleibt “nur” ein Theme.
mds:
Natürlich gibt es Software mit Funktionsgarantie, und Long-Term Support, usw. Es ist bei Software (egal ob Open Source oder Kostenpflichtig) sehr schwer oder vielleicht unmöglich 100%ig Verfügbarkeit zu garantieren, aber Nachbesserungen, so dass eine Software funktioniert gibt es schon.
Und wenn wir nicht gerade von den (sage ich einfach mal) Top-100 Open Source Projekten reden, ist es mit kostenpflichtiger Software einfacher den Entwickler zum nachbessern zu “überzeugen”.