Zeitungen im Vergleich:
Holzmedien versuchen HTML

Philip Hetjens, 15. Juni 2010 08:27 Uhr, 30 Kommentare Kommentare

Auf Grund eines aktuellen Projekts kam ich auf die Idee verschiedene Webseiten von deutschen und Schweizer Zeitungen durch den W3-Validator zu schieben. Mit eigentlich ziemlich interessantem Ergebnis. Im Boulevard scheint gutes HTML beliebt zu sein, aber sonst sieht es oft eher mässig aus. Den Vogel schiesst aber definitiv das Handelsblatt ab: Bei über 1300 Fehler auf der Homepage müssen die schon absichtlich eingebaut werden (Stand 14.6.2010).

Zeitung Fehler Warnungen
Bild 0 0
Blick 1 0
FAZ 817 442
Handelsblatt 1341 497
NZZ 147 31
Rheinische Post 3 3
Süddeutsche 122 12
Tagesanzeiger 599 202
TAZ 330 1

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30 Kommentare

  1. Peter Hogenkamp
    schrieb am 15. Juni 2010 um 10:11 Uhr (#)

    Sehr gut! Werde ich gleich intern yammern.

  2. jan
    schrieb am 16. Juni 2010 um 09:32 Uhr (#)

    Die Zeit (www.zeit.de): 0 Fehler, 1 Warnung
    c’t (www.heise.de/ct/): 0 Fehler, 0 Warnungen
    Financial Times Deutschland (www.ftd.de): 25 Fehler, 5 Warnungen
    Volksstimme (www.volksstimme.de, Nord-Sachsen-Anhalt): 1261 Fehler, 1212 Warnungen

    *g*

  3. Marcel
    schrieb am 16. Juni 2010 um 10:16 Uhr (#)

    Junge Welt: 7 Errors, 1 warning(s)
    Die Welt: 264 Errors, 93 warning(s)
    Die Zeit: Passed, 1 warning(s)
    Thüringer Allgemeine: 183 Errors, 204 warning(s)

  4. Gogo
    schrieb am 16. Juni 2010 um 10:20 Uhr (#)

    Web-Anbieter versuchen HTML

    46 Fehler für ein Bild, darunter ein Eingabefeld, zwei Absende-Knöppe, also vier (vier!) Kernelemente, und dazu etwas Tralala – die müssen schon absichtlich eingebaut worden sein von den Leuten bei Google :>

  5. Sebastian Salzgeber
    schrieb am 16. Juni 2010 um 10:22 Uhr (#)

    hetjens.com: 82 Errors, 18 warning(s)

    *rolleyes*

    Mit W3C-Validatoren anderen an die Karre pissen ist so albern wie Cola Light trinken, weil die weniger Zucker hat.

  6. Gogo
    schrieb am 16. Juni 2010 um 10:25 Uhr (#)

    Nachtrag:

    Blogger Hetjens versucht HTML
    114 Fehler und 28 Warnungen auf dieser Seite – aber erst, nachdem man die falsche Zeichenkodierung zurechtgebogen hat, weil sonst gar keine Prüfung möglich ist. Wer im Glashaus sitzt …

  7. bytepirate
    schrieb am 16. Juni 2010 um 10:25 Uhr (#)

    jagt mal aus spass diese seite durch den validator…
    die anzahl der fehler, die der w3validator ausspuckt ist ziemlich uninteressant zur beurteilung der html-qualitaet.

    das ist so aehnlich, wie die laktatwerte von fussballspielern: interessant, aber was zaehlt ist aufm platz (website wird in allen gaengigen browsern gut angezeigt) ;-)

  8. Felix Nagel
    schrieb am 16. Juni 2010 um 10:52 Uhr (#)

    So ein Schwachsinn. Wenn du schon nen Artikel schreiben willst der die Leute zieht, dann hab wenigstens Ahnung von der Materie. W3C schön und gut. Aber das sagt nur wenig über die Quali aus.

    Teste mal die Seiten mit Yahoos ySlow. Da wird dir schlecht. Und du kannst noch miserablere Ergebnisse posten :-)

  9. gaga
    schrieb am 16. Juni 2010 um 10:52 Uhr (#)

    Ich glaub das mach ich demnächst auch so, wenn mir jemand mein Spielzeug wegnimmt oder mich haut dann validiere ich ihn!

  10. Mustermann
    schrieb am 16. Juni 2010 um 11:41 Uhr (#)

    Was möchte uns der Autor sagen? Dass er nicht in der Lage ist, sein eigenes Blog sauber zu bekommen?

    - Der HTML-Code enthält ungültige Zeichen
    - 70 HTML-Fehler
    - 9 Warnungen
    - 48 Fehler im CSS Validator (Level 2.1)
    - RSS Feed? Ebenfalls Fehler.

    Wirklich: Wer anderen ans Bein pinkeln möchte, sollte vorher schon daran denken, die Hose aufzumachen…

  11. Moritz
    schrieb am 16. Juni 2010 um 12:11 Uhr (#)

    @mustermann @gogo Anonym schreiben ist ja auch nicht gerade mutig.

    Im übrigen glaube ich, dass ein Privatblogger mit anderen Massstäben gemessen werden sollte als ein Online-Auftritt einer grossen Zeitung. Philip schreibt ja auch nirgends, dass er fehlerlos ist.

    Das Argument “Du darfst nicht kritisieren, machs erst mal besser” kommt auch aus dem Argumentationskindergarten, oder? Dann dürfte man bei der WM wohl keinen Spieler kritisieren, ohne dass einer kommt und sagt “Du kannst aber auch nicht dribbeln, ätsch”

    1. bytepirate
      schrieb am 16. Juni 2010 um 13:39 Uhr (#)

      wenn der privatblogger aber auch ‘CTO’ einer AG ist, die sich als ‘Onlineverlag für Weblogs und eine Full-Service-Agentur für Social Media Marketing’ bezeichnet, sieht die sache aber schon wieder anders aus, oder?

  12. bytepirate
    schrieb am 16. Juni 2010 um 12:26 Uhr (#)

    tatsache ist, dass der w3c validator voellig unbrauchbar zur html-qualitaetsbeurteilung ist.
    nur als beispiel: der bemaengelt tags und ‘&’ in javascriptcode^^
    und tatsache ist auch, dass gerade laien diesen validator fuer das mass aller dinge halten. das fuehrt dazu, dass ich als programmierer (der hin und wieder auch html schreiben muss) in *jedem* vertrag, den ich unterschreibe erstmal den passus ‘w3c konformes html’ streichen lassen muss.
    meistens reicht der hinweis auf google, ebay und co. manchmal muss ich aber auch wertvolle lebenszeit mit argumentieren verbringen.

    und ‘private blogger’ anders als printmedien zu beurteilen geht (was w3c) angeht auch nicht: beide benutzen ein system, das ihnen die fehler frei haus liefert. ob das jetzt wordpress oder was anderes ist, ist ziemlich wurscht ;-)

    1. Marco Schuster
      schrieb am 16. Juni 2010 um 12:47 Uhr (#)

      Das mit dem Javascript-Code ist einfach zu beheben (geht auch bei CSS): Auslagerung in eine .js-Datei (verringert außerdem die Seitengröße) oder in CDATA einbinden.

      Marco

    2. karl
      schrieb am 16. Juni 2010 um 19:47 Uhr (#)

      Gut, dass ich bei dir kein Kunde bin… Valides (X)HTML zu schreiben ist doch nun wirklich keine Kunst, wenn man nicht gerade mit bösen JavaScript-Frickeleien arbeitet. Es ist einfach ein Zeichen von Qualität, wenn eine Seite sauber mit etc. strukturiert ist, das Design über CSS stattfindet und es notfalls auch ohne Stylesheet anzeigbar ist und durch nen XML-Parser rutscht.

      Wie gesagt: Es ist ein Zeichen von Qualität und Können. Bei normaler Software heißt’s ja auch nicht “Hauptsache, es läuft” – gut, in manchen Frickelbuden schon (und was da rauskommt, sieht man an Windows).

    3. bytepirate
      schrieb am 16. Juni 2010 um 21:25 Uhr (#)

      Gut, dass ich bei dir kein Kunde bin…

      d’accord

      die realitaet sieht halt anders aus.
      amazon, ebay, google, facebook – alles frickler.
      und tim barners lee auch…

    4. karl
      schrieb am 17. Juni 2010 um 00:56 Uhr (#)

      Nur weil die BLÖD-Zeitung sich am häufigsten verkauft, ist das noch lange kein Beweis für deren Qualität.

  13. cointel
    schrieb am 16. Juni 2010 um 13:42 Uhr (#)

    Jetzt musste ich das beim Handelsblatt tatsächlich ausprobieren… *argh*

    Die Hälfte der Fehler (also alle mit fehlenden close-Tags und Großbuchstaben) sind schon weg, wenn man das dämliche X aus HTML streicht (ausgeliefert wird eh „text/html“, also Tagsoup). Dann kurz per RegEx die „&“s in URLs in „&“s modeln, target-Attribute wo leer raus und wo „_new“ heißen (wer hat den Unsinn eigentlich erfunden? ) in „_blank“ umbasteln – bleiben 75 Fehler, hauptsächlich ungültige Verschachtelung und veraltete Tags/Attribute.

    Das könnte man also mit etwas gutem Willen tatsächlich ausbügeln – allerdings gilt auch hier das gute alte „never touch…“. Einige Jahre alten Code (hier im schlimmsten Fall ein ganzes Redaktionssystem) anzufassen ist immer wieder ein Erlebnis, und das Auszumisten endet oft genug in einem Desaster (mit interessanten Erkenntnissen, warum man das damals so gemacht hat :).

    Fazit: Kostet das mehr als es nutzt (-> „Handelsblatt“) und funktioniert eh für den Großteil der Nutzer, lässt man’s halt.

  14. Schreibt hier auf dem Blog Philip Hetjens
    schrieb am 16. Juni 2010 um 14:20 Uhr (#)

    So, liebe Kommentatoren, jetzt melde ich mich auch mal selbst.

    Ich habe die Kommentare alle gelesen und ob ihr es glaubt oder nicht ich kann euch (fast [abgesehen von Hose aufmachen ;-)]) allen nur zustimmen.

    Vielleicht hätte ich das etwas ausführlicher im Text schreiben sollen, aber a) der Validator ist nicht alles b) dieses Blog bzw. die anderen Blogs von Blogwerk haben auch nicht 0 Fehler. Das wusste ich, und habe ich auch beim Schreiben des Artikels gecheckt.

    Für mich ist es kein grosses Problem, wenn eine Webseite nicht valide ist, aber interessant ist doch der Unterschied zwischen Bild und Blick mit Handelsblatt und FAZ. Warum ist es so, dass die Boulevardmedien valide sind, und die “Qualitätsmedien” nicht. Ist ihre Software aktueller/moderner?

    Natürlich wird ein Fehler der in der Artikel-Ausgabe-Routine ist auf der Homepage x-mal wiederholt, aber trotzdem gehören zu rund 1300 Fehlern schon etwas an “können”, und Cointel schreibt, wie sie sich schnell beheben lassen.

    Aber grundsätzlich ist klar, wichtig ist das die Webseite in den grossen Browsern (ungefähr) gleich aussieht.

  15. Quiltifant
    schrieb am 16. Juni 2010 um 15:18 Uhr (#)

    Warum nun ‘Boulevard’ besser abschneidet als
    ‘Qualitätsmedium’ weiß ich nicht, aber bei BILD z.B. gabs vor nicht allzu langer Zeit einen Relaunch bzw. einen Umbau. Da hat man dann möglicherweise auch alte Zöpfe abgesäbelt und auf validen Code geachtet.

    Von FAZ und Handelsblatt ist mir so ein Relaunch nicht bekannt und das wäre eine mögliche Erklärung für den Unterschied.

  16. Ingo
    schrieb am 16. Juni 2010 um 16:15 Uhr (#)

    Blogger versuchen deutsch

    Auf Grund eines gegebenen Anlasses kam ich auf die Idee, verschiedene Webseiten von deutschen und schweizerischen Bloggern durch die interne Rechtschreibkontrolle laufen zu lassen. Mit interessantem Ergebnis. In einigen Blogs scheint gutes deutsch beliebt zu sein, aber sonst sieht es oft eher mäßig aus. Den Vogel schiesst aber definitiv ein Blogeintrag von Philip Hetjens ab: über 10 Fehler auf sechseinhalb Zeilen müssen schon absichtlich eingebaut worden sein (Stand 16.6.2010).

    1. Jan
      schrieb am 16. Juni 2010 um 17:20 Uhr (#)

      Lieber Ingo,
      bitte zähl die Fehler doch mal auf.
      Ich hoffe doch sehr, dass du dabei nicht die durch “ss” ersetzten “ß” mit aufzählst (Schweiz und so).
      Desweiteren sollte ein Text, der so klugscheißerisch Fehler bemängelt schon fehlerfrei sein.

      Natürlich ist auch mein Text bestimmt nicht fehlerfrei.
      Wer also einen findet darf ihm einen Namen geben und behalten.

      Edit: Hab schon den ersten gefunden… Kommata sind wohl nicht meine Stärke.

    2. bytepirate
      schrieb am 16. Juni 2010 um 17:45 Uhr (#)

      @jan:
      ich glaube du hast den witz nicht verstanden. 10 fehler, die eine rechtschreibpruefung anzeigt bedeuten genauso wenig schlechtes deutsch, wie 10 w3c fehler schlechtes html…

    3. Jan
      schrieb am 17. Juni 2010 um 12:45 Uhr (#)

      Ok, den Witz hab ich wirklich nicht verstanden.
      Mein Fehler!

  17. caytchen
    schrieb am 16. Juni 2010 um 18:41 Uhr (#)

    Was ein Unsinn. Fehlerzahlen sind irrelevant, eine Maschine kennt keine “Folgefehler”.

  18. Johannes Lauterberg
    schrieb am 16. Juni 2010 um 20:34 Uhr (#)

    Witzig.
    Das Problem ist bloss, dass der Validator eine Maschine ist.
    Vergiss irgendwo ein schließendes Tag und schon sind alle folgenden Elemente ungültig, Beispiel:
    Hallo
    bla
    bla
    erzeugt drei Fehler, weil nicht innerhalb von
    stehen darf.

  19. Felix Nagel
    schrieb am 16. Juni 2010 um 21:25 Uhr (#)

    Jetzt muss ich mich auch nochmal einmischen, das Rumgehacke is ja kaum zu ertragen.

    Natürlich sagt valider Quellcode etwas über die Qualität aus. Es sagt hier sind Profis am Werk. Ein privater Blog hat da andere Maßstäbe und Mittel als die größten deutschen Zeitungen.

    Das die Seiten auch so “funktionieren” können ist klar. Das heißt aber nicht das es egal ist. Valider (und damit semantischer) Quellcode verbessert die Barrierefreiheit, Fehlertoleranz, Performance und Browser-Kompatibilität.
    Da geht es schlicht um Webstandards. Schaut euch die Seiten ansonsten mal an: kein CDN, keine eTags und kein g-zip dafür aber dutzende externe Scripts, überall inline styles und inline JS code. Solides Handwerk sieht anders aus. Von der Usability der meisten Seiten ganz zu schweigen.

    @Karl
    Validen Code schreiben und das eingesetzte CMS dazu nötigen den auch auszugeben sind 2 paar Schuhe. Gerade wenn es um Aufwand geht — wobei wir wieder beim Thema wären. Die dt. Verlage sind nicht bereit Geld in Online zu investieren. Weder in die Inhalte noch in die Technik. Dabei reden wir nicht mal von Innovation, wir reden nur von Mithalten.

    1. Cybaer
      schrieb am 22. Juni 2010 um 15:24 Uhr (#)

      @Felix Nagel

      Natürlich sagt valider Quellcode etwas über die Qualität aus.

      Er sagt eher etwas darüber aus, wieviel jemand von HTML versteht (oder eben nicht).

      Wer meint, an “Validität” (BTW: Zu was? Zu einer DTD der Schnarchnasen vom W3C? Wie gut, daß die WHATWG mit HTML5 DTD & Versionierung (wieder) abgeschafft haben) die Qualität festmachen zu können, der outet sich halt als jemand, der sich mit dem Thema nicht so dolle auskennt.

      Und wer als Chef stolz rausposaunt, wie toll seine Website, weil “valide”, sei, legt letztlich nur dar, daß er auf Leute der oben genannten Kategorie hört.

      Ja, es gibt Verstöße gegen “Validität”, die sind böse. Und ja, es gibt Verstöße gegen “Validität”, die sind nicht so tragisch und auf Schlamperei zurückzuführen.

      Andere Verstöße liegen an der “Unfähigkeit” der Tool-Programmierer (WordPress ist dafür ein schönes Beispiel) – insbesondere am mangelnden Verständnis von XHTML (woran das W3C ja nun auch nicht ganz unschuldig ist).

      Und doch: Es gibt Verstöße gegen die “Validität”, die einen Grund haben, und positive, aber keine negative Auswirkung haben.

      Um das zu beurteilen, braucht es aber einen genaueren Blick (bzw. Wissen & Erfahrung), und ganz bestimmt kein “der hat x Fehler und der keinen”.

      Davon abgesehen glaube ich kaum, daß die einen oder die anderen “bessere” HTML-Autoren haben. Ich schätze die Qualifikation von “üblichen” HTML-Autoren als eher grausam ein (war schon früher so, hat sich aber auch nicht groß geändert).

      Was anders ist: Die Tools mit denen die (eigentlich Nicht-)HTML-”Experten” arbeiten. Neuere Version/Relaunch = neue(re) Tools = validere Seiten.

      Warum? Weil auch Tool-Programmierer einem Hype nachrennen, “Validität = Qualität”, der genauso kurzsichtig ist wie ein “Validität ist doch ganz egal” …

      Last but not least: Eine “valide” Seite kann im Browser falsch dargestellt werden, wie eine nicht-”valide” korrekt. So einfach ist es halt nicht.

      “Valide” Seiten kann doch jeder dressierte Affe erstellen. Einfach so lange Knöpfchen drücken, bis die Maschine “rot” anzeigt, und dann stattdessen lieber eine andere Taste drücken, damit es “grün” bleibt …

      … als wenn das Leben (und die Technik) auch sonst so einfach wäre. =;->

  20. Uwe
    schrieb am 17. Juni 2010 um 09:06 Uhr (#)

    Bei unserem eigenen CMS kommt auch ned 100% valide raus. Wenn ich dem Mario Fischer in “Website Boosting” glaube, dann ist es für SEO ziemlich unrelevant wie valide das ist.

    Oder hat Google hier inzwischen (ähnlich wie bei Geschwindigkeit) auch Ranking-Kriterien angesetzt?

  21. VonFernSeher
    schrieb am 19. Juni 2010 um 02:58 Uhr (#)

    Ist auch schon mal jemand auf die Idee gekommen, dass es zweckmäßig sein kann, nicht immer hundertzehnprozentig korrekten HTML-Code abzuliefern?

    Ich benutze auf einer meiner Seiten ganz absichtlich Tags als Marker, die es mir ermöglichen für Menschen mit Sehschwäche Text2Speech einzubauen. Ich möchte gar nicht, dass der Browser dieses Pseudo-HTML versteht und womöglich noch interpretiert. Und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man es in großen Verlagen, in denen das Redaktionssystem hunderte Mitarbeiter hüten muss, ganz nützlich findet, gewisse Dinge als Marker zu benutzen (wie z.B. nicht korrekt gewandelte Zeichen, die aber sowieso jeder vernünftige Browser versteht), die dann im Redaktionssystem nützliche Dinge erfüllen.

    Ich weiß, dass manche Agentur so etwas für Kundenseiten einsetzt, um festzustellen, was nachträglich vom Kunden gemacht wurde.

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